Die Entwicklung der Wärmepumpe
Ende der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts hatte ein Ingenieur die Idee, sein Haus mit Erdwärme zu beheizen, um unabhängig von Öl, Gas oder anderen Brennstoffen zu werden. Er war auf der Suche nach einer Heiztechnik, die umweltfreundlich sein sollte und die gleichzeitig aber auch den wirtschaftlichen Aspekt nicht außer Acht ließ.
Seine berufliche Erfahrunge im Bereich der Klima- und Kältetechnik, sein umfangreiches Wissen aus dem Bereich des Bergbaus, das er aus der Literatur erworben hatte und die regelmäßigen Messungen der Temperaturen im Erdboden brachten ihn auf die Idee, die im Erdboden vorhandene Wärme zum Beheizen von Räumen auszunutzen. Die Erkenntnis, daß die Temperaturen, die im Erdreich vorhanden sind, ausreichend sind, um sie mit einem Verdichter zum Heizen auszunutzen, führte zur Entwicklung der Wärmepumpe und der dazu notwendigen Kollektoren für die Übertragung der Erdwärme und letztlich daraus resultierend dem Bau der Wärmepumpe Heizung. Wobei die Wärmpumpe nicht nur die Erdwärme nutzen kann sondern auch die Außenluft und das Grundwasser.
Jeder Körper der eine höhere Temperatur als den absoluten Nullpunkt hat, besitzt Energie in Form von Wärme und dieses einfache physikalische Prinzip nutzt die Wärmepumpe.
Eine Wärmepumpe benötigt elektrische Energie in Form von Strom. Die verbrauchte elektrische Energie ist aber geringer, als die Wärmeleistung, die von der Wärmepumpe letzendlich abgegeben wird, was ihr zu großer Efffektivität verhilft. Das ist abzulesen aus der Leistungszahl und der erreichten Jahresarbeitszahl.
Die Wärmepumpe arbeitet nach dem gleichen Prinzip, wie ein Kühlschrank, nur dass hierbei nicht die kalte, sondern die warme Seite des thermodynamischen Kreislaufs genutzt wird. Eine Wärmepumpe erschließt die im Erdreich, der Außenluft oder im Wasser gespeicherte Sonnenenergie und gibt diese zusammen mit der elektrischen Antriebsenergie an den Heizkreislauf ab.
Aus seinen Erfahrungen aus der Tätigkeit im Zusammenhang mit der Klimatisierung von Treibhäusern entwickelte besagter Ingenieur auch die Idee, bei der Nutzung der Wärmepumpe Heizung eine Fußbodenheizung einzusetzen. Die Fußbodenheizung benötigt nur eine geringe Vorlauftemperatur und der Einsatz einer Wärmepumpe ist um so sinnvoller, je geringer die gewünschte Temperaturdifferenz ist. Das heißt, der Temperaturunterschied zwischem dem Wärmeträger, hier der Erdsonde bzw. dem Erdkollektor und dem Heizungsvorlauf.
Wobei die Fußbodenheizung zum damaligen Zeitpunkt noch eine völlig unbekannte Technik war. Erst in den 1980 Jahren vollzog sich ein rasanter Durchbruch bei der Nutzung von Fußbodenheizungen.
Die Technik der Wärmepumpe Heizung wurde im Laufe der letzten 30 Jahre ständig weiterentwickelt, hat heute einen sehr hohen Entwicklungsstand erreicht und ist sehr zuverlässig. Und das betrifft sowohl die Nutzung der Erdwärme, der Außenluft und auch des Grundwassers.
Damals wie heute hat auch die Wärmedämmung, gerade bei der Nutzung der Wärmepumpe Heizung, eine große Bedeutung. Mit dem Einbau wärmedämmender Fenster, der Isolierung der Äußenwände und vieler weiterer Maßnamen kann man dafür sorgen, daß der Einbau der Wärmepumpe Heizung und die Nutzung regenerativer Energien auch wirklich effektiv ist.
Mit der Entwicklung der Wärmepumpe durch den Ingenieur Waterkotte und dem Bau der Wärmepumpe Heizung wurde der Grundstein für das Unternehmen Waterkotte gelegt, das sich auch heute noch mit mehr als 250 Mitarbeitern mit dem Bau von Wärmepumpen Heizungen beschäftigt. Wärmepumpen im Leistungsbereich von 5 bis 1000kw werden hier hergestellt, also auch Systemlösungen für einen größeren Wärmebedarf durch die Nutzung erneuerbarer Energien.




