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Die Nutzung von Umweltwärme in der Luft oder zum Beispiel in Form von Erdwärme ist eine der modernsten und kostenschonensten Methoden, Wärme für Heizung und Warmwasser zu gewinnen. Eine Wärmepumpe Heizung schafft hierfür ein Temperaturgefälle welches durch Erdwärmekollektoren, eine Solaranlage oder allein durch einen Luft- oder Wasser-Kollektor geschaffen wird. Die dabei aufgewendete elektrische Energie beträgt dabei nur circa 1 / 5 der nutzbaren Wärmeleistung. Eine Wärmepumpe kann somit sehr kostenschonend und umweltgerecht für die Erzeugung von Heizungswärme und Warmwasser eingesetzt werden.

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Die Wärmepumpenheizung - Entlastung der Umwelt

Die Heizkosten sind im Laufe der letzten Jahre nicht allein durch die steigenden Weltmarktpreise für Öl und Gas gestiegen, sondern auch durch den damit verbundenen Anstieg der Mineralölsteuer, der Öko- und der Mehrwertsteuer. Von Jahr zu Jahr muß mehr Geld dafür aufgewendet werden, Heizung und Warmwasser zu bezahlen. Und dies betrifft nicht nur Besitzer von Einfamilienhäusern, welche Öl und Gas direkt beziehen, es betrifft letztlich jeden.

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Der Vorrat an Öl und Erdgas nimmt zusehends ab. Momentan ist zwar noch kein Ende der vorhandenen Rohstoffe abzusehen, dass aber sowohl alternative Energiequellen gefunden und geschaffen werden müssen, und mit vorhandenen Ressourcen wesentlich schonender umgegangen werden muss, ist klar. Seit vielen Jahren wird deshalb nach anderen Lösungen gesucht, um Wohnungen, Einfamilienhäuser, Sport- und Kulturstätten, Fabrikgebäude und andere zu beheizen. Eine der Möglichkeiten ist die Nutzung einer so genannten Wärmepumpe Heizung. Basierend auf regenerativen - sprich erneuerbaren - Energien nutzt man hier den Umstand aus, dass alles Material, welches eine höhere Temperatur als den absoluten Nullpunkt hat, zur Energiegewinnung mit Hilfe einer Luft-Wasser-Wärmepumpe geeignet ist. So nutzt man für diese Heizung  unter anderem:

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  • die Sonnenenergie
  • die Erdwärme
  • die Temperatur der Außenluft  und
  • des Wassers.

Das System der Gegenwart und der Zukunft für die Ausnutzung dieser regenerativen Energien  heißt  - Wärmepumpe Heizung. Denn nicht nur die Erdwärme ist eine gewaltige, fast unerschöpfliche Energiequelle.

Was ist eine Wärmepumpenheizung?

Mit Hilfe einer Wärmepumpe Heizung entzieht man der Umwelt Wärmeenergie aus folgenden Quellen:

  • der Sonnenenergie
  • der Außenluft
  • der Erdwärme  und
  • dem Grundwasser

Mittels einer  Wärmepumpe wird diese Wärmeenergie auf eine höheres Temperaturniveau gebracht und man kann Gebäude,  Sport- und Kulturstätten, Produktionshallen, Gewächshäuser und zum Beispiel auch eine ganze Siedlung, wie in Köln-Niehl, damit beheizen. Das kann mittels Fußbodenheizung, Wandheizung oder mit Heizkörpern erfolgen, wobei die Fußbodenheizung die beste Variante für die Wärmepumpe Heizung darstellt.

Bei der so genannten Solarthermie werden hierfür Sonnenkollektoren auf dem Dach eines Hauses installiert, welche nur einem Zweck dienen, die Sonnenenergie in Wärme umzuwandeln. Das in den Kollektoren erhitzte Wasser wird einem Wärmetauscher in Form einer Wärmepumpe zugeführt, und kann dann nachfolgend für die Beheizung des Hauses oder die Erhitzung von Brauchwasser genutzt werden. Das Prinzip einer solchen Solarthermie Anlage stellt sich wie folgt dar:


Eine Wärmepumpe Heizung funktioniert ähnlich wie ein Kühlschrank, nur dass hierbei nicht die kalte, sondern die warme Seite des thermodynamischen Kreislaufes genutzt wird. Eine Wärmepumpe erschließt die im Erdreich oder Wasser gespeicherte Sonnenenergie und gibt diese zusammen mit der elektrischen Antriebsenergie an den Heiz- bzw. Warmwasserkreislauf ab. Diese gespeicherte Sonnenenergie steht das ganze Jahr kostenlos zur Verfügung und kann mit Hilfe des Prinzips der Wärmepumpe Heizung genutzt werden.

Für die Aufbereitung von Warmwasser kann man entweder speziell entwickelte Warmwasserpumpen wählen oder man nutzt die Multifunktionsgeräte der Wärmepumpe Heizung auch für die Aufbereitung des warmen  Wassers.


solarthermieDer Anteil der Wärmepumpe Heizung betrug z.B. 2005 in Deutschland 10%, wobei zu diesem Zeitpunkt die erdgekpoppelte Wärmepumpe am erfolgreichsten war (Anteil ca. 40 %). Im Laufe der letzten Jahre  ist jedoch durch effizientere Bauweisen und innovative Technologien der Einsatz einer Wärmepumpe Heizung als Alternative zu herkömmlichen Systemen auf der Basis fossiler Rohstoffe, immer stärker im kommen. Bei der Nutzung der Erdwärme schätzen Experten,  können bis zu 75% Heizkosten gegenüber herkömmlichen Heizmethoden mit Öl oder Gas, eingespart werden. In der Regel hat man nach 5 bis 8 Jahren die Kosten für den Einbau der Wärmepumpe Heizung bzw. für den Umbau oder den zusätzlichen Einsatz dieser Heizung wieder heraus. Und Erdwärme ist überall in Deutschland fast problemlos nutzbar. Der Einbau einer Wärmepumpe Heizung ist zwar circa 50% teurer als der Einbau einer Gasheizung, aber nach 5  - 8 Jahren ist das wieder ausgeglichen. Der für die Wärmepumpe Heizung notwendige Strom wird  von verschiedenen Anbietern sehr viel günstiger angeboten, so daß auch hier ein großer Anreiz für die Nutzung besteht. Zusätzlich bieten diese Stromversorger Zuschüsse für den Bau einer Wärmepumpe Heizung und einen Schornsteinfeger braucht man auch nur noch selten oder gar nicht mehr.

Der Marktanteil von Luft-Wasser-Wärmepumpen ist ebenfalls  sehr stark gestiegen, begünstigt auch durch die staatlichen Zuschüsse und die gerade hierbei sehr niedrigen Investitionskosten.

Aktuelle Zahlen: Im Jahr 1995 gab es in Deutschland 1.200 Wärmepumpe Heizungen, im Jahr 2006 war diese Zahl bereits auf 44.000 Stück angestiegen, mit unterschiedlichem Anteil von Erdwärme, Grundwasser oder Sonnenenergie-Nutzung. Deutschland ist jedoch klimatechnisch ein “Entwicklungsland“. Der Anteil der Wärmepumpe Heizungen in Deutschland betrug im Jahr 2007  gerade einmal 2%, in Österreich und der Schweiz  sind es 35% und in Schweden sogar 95%, obwohl gerade diese Heizungen das ganze Jahr über ein perfektes Raumklima liefern.


investitionDie relativ niedrigen Investitionskosten - dazu weiter unten mehr Information -  machen die Wärmepumpe Heizung attraktiv und vor allem in Neubauten und bei Sanierungen werden sie immer häufiger bevorzugt. Gegenüber den herkömmlichen Heizmethoden mit Öl,  Gas, oder Kohle hat sie neben der effizienteren Nutzung von Energien, einfach den langfristigen Kostenvorteil sowie eine höhere Unabhängigkeit von Rohstofflieferanten auf ihrer Seite.

Eine Wärmepumpe Heizung als Alternative zu Öl- oder Gasheizungen bietet Unabhängigkeit von den zum Teil drastischen Preissteigerungen, die gerade in den letzten Jahren auf den Verbraucher zugekommen sind. Zudem sind Ressourcen in Form von Öl und Gas endlich. Der Umstieg auf diese Alternative ist daher in jeglicher Hinsicht eine vernünftige Entscheidung - für die Umwelt, sowie für den eigenen Geldbeutel.

Alle verfügbaren Systeme einer Wärmepumpe Heizung  - deren innovative Technologie sowie die steigende Effizienz, die dem Endverbraucher helfen, Kosten zu sparen und umweltbewußt zu heizen bzw. Warmwasser zu bereiten - basieren letztlich alle auf einem einfachen physikalischen Prinzip. Eine Wärmepumpe benötigt elektrische Energie in Form von Strom. Die verbrauchte elektrische Leistung ist aber geringer, als die Wärmeleistung, die von der Wärmepumpe letztlich abgegeben werden kann. Dieser scheinbare Wiederspruch ist sehr einfach erklärbar. Jeder Körper, der eine höhere Temperatur als den absoluten Nullpunkt hat, besitzt Energie in Form von Wärme.

Um einem solchen Körper - wie zum Beispiel Wasser - nun diese Energie entziehen zu können, benötigt man einen zweiten Körper, der aber eine geringere Temperatur haben muss. Hier kommt der erste Teilkreislauf der Wärmepumpe Heizung zum Einsatz. In einer Kühlschlange - ähnlich der eines Kühlschranks - wird eine Flüssigkeit mit Hilfe einer elektrischen Pumpe in einen Unterdruck versetzt. Dabei kühlt sich diese Flüssigkeit ab. Den gleichen Effekt kann man beobachten, wenn man eine Deoflasche schnell leert. Sie wird sehr kalt. Ist diese Kühlschlange nun kälter, als das sie umgebende Wasser, so gibt das Wasser seine Energie in Form von Wärme an die Kühlschlange ab, bis beide die gleiche Temperatur haben. Nun pumpt man diese Flüssigkeit in den zweiten Teilkreis der Heizung.


kuehlungDort geschieht nun genau das Gegenteil. Mit Hilfe der elektrisch angetriebenen Pumpe setzt man die Flüssigkeit unter einen hohen Druck. Damit erhitzt sie sich, und wird heisser, als das sie umgebende Material. Ähnlich dem Effekt, wenn man mit einer Luftpumpe einen Fahrradreifen aufpumpt - die Pumpe wird heiss. Nun wird die Wärme an die kühlere Umgebung abgegeben - der Heizeffekt tritt ein.

Der entscheidende Punkt dabei ist, dass die nutzbare Energie höher ist, als die aufgewendete elektrische Energie. Und da Energie nicht erzeugt und verschwinden kann, muss die Energie, die die Wärmepumpe Heizung in Form von Wärme ins Haus gebracht haben, dem Wasser fehlen. Es ist auch tatsächlich kälter, als vor dem Beginn des Prozesses.

Die verschiedenen Wärmequellen zur Nutzung

Die Wärmepumpe Heizung nutzt die Umgebungswärme, die in der Außenluft, in der Erde und im Grundwasser gespeichert ist, und natürlich auch in diesem Zusammenhang die Energie der Sonne. Denn erst diese bringt unsere Umgebung auf eine nutzbare Temperatur für den Einsatz dieser Heizungsart.

Der Einsatz einer Wärmepumpe Heizung hängt von der jeweilig genutzten Wärmequelle ab, die zur Erzeugung der Wärmeenergie herangezogen wird. Und das wiederum ist abhängig davon, wie die Verfügbarkeit vor Ort ist. Welche Wärmequelle ist verfügbar? Wie groß ist die nutzbare Grundfläche? Wie ist die Bauart und die Dämmung des Gebäudes und wie sind Art und Temperatur der Wärmeverteilung im Haus? Welche Voraussetzungen sind nötig, um kostengünstig eine Wärmepumpe Heizung nutzen zu können?

erdwaerme

Wird die Erdwärme für die Heizung genutzt - sie besteht zu 98% aus gespeicherter Sonnenenergie - werden sogenannte Erdkollektoren im Erdreich verlegt, die dazu dienen, die Wärme für die Wärmepumpe Heizung aufzunehmen. Hierbei existieren zwei verschiedene Möglichkeiten für die Verlegung dieser Erdkollektoren, einmal horizontal und zum anderen vertikal. Das erfordert unterschiedliche Außen-Grundflächen. Bei einer Wohnfläche von 115qm ist eine Außenfläche für die Erdkollektoren von 60qm erforderlich.

Diese Zahl erhöht sich linear entsprechend der Wohnfläche. Schnell wird erkennbar, dass die Nutzung der Erdwärme mit einer Wärmepumpe Heizung hauptsächlich für Neubauten in Frage kommt. Bei der vertikalen Verlegung der Erdkollektoren ist kaum Grundfläche nötig, dafür aber eine Tiefenbohrung von ca. 70m für eine Wohnfläche von 115qm. Und auch hier erhöht sich die Bohrungstiefe entsprechend der Wohnfläche.

Unterschieden wird bei der Erdwärmenutzung zwischen den Betriebsarten Direkterwärmung und Sole. Das Wärmeträgermedium, wie z.B. die Sole, zirkuliert dabei in den Erdkollektoren und gibt die Wärme an die Wärmepumpe ab.

Bei der  Direkterwärmung zirkuliert das Arbeitsmittel der Wärmepumpe selbst als Trägermedium in den Erdkollektoren. Direkterdwärme-Systeme für die Wärmepumpe Heizung sind die kostengünstigsten aller Erdwärmesysteme. Sie benötigen keinen Zwischenwärmetauscher und auch keine Soleumwälzpumpe, die zum Beispiel bei der Erdwärme-Sole-Variante erforderlich ist. Bei dieser Variante zirkuliert als Wärmeträgergemisch die Sole (Wasser-Frostschutzmittelgemisch) in den Erdkollektoren und leitet die Wärme zur Wärmepumpe.

grundwasserIst in vertretbarer Tiefe Grundwasser in entsprechender Temperatur vorhanden, wäre dieses das Medium mit der höchsten Jahresarbeitszahl. Für die Nutzung der Wärmepumpe Heizung ist es ideal, wenn das Wasser eine Termperatur von 8 - 12  Grad Celsius hat. Das garantiert den optimalen Heizbetrieb sowie den optimalen Wirkungsgrad der Heizung.

Scheiden Grundwasser und Erdreich für die Nutzung  aus, so kann die Außenluft als Wärmequelle herangezogen werden. Hier ist der bauliche Aufwand für die Erschließung sehr gering. Gerade bei der Nachrüstung von Anlagen hat für die Wärmepumpe Heizung diese Wärmequelle eine besondere Bedeutung, weil der Aufwand zur Installation wesentlich geringer ist, als zum Beispiel für die Nutzung von Erdwärme. Nutzt man die Wärmequelle Luft für die Heizunganlage,  hat man außerdem im Sommer eine hervorragende Möglichkeit, die Räume mit dieser Anlage auch zu kühlen.

Die vorstehend genannten Möglichkeiten für die Nutzung der Wärmepumpe Heizung beziehen sich hauptsächlich auf den Einbau in Neubauten. Inzwischen gibt es auch einen Anbieter, der eine Hochtemperatur - Wärmepumpe, die mit einer Vorlauftemperatur von 75 Grad Celsius arbeitet, wie man sie in Altbauten benötigt, herstellt. So besteht auch die Möglichkeit, bei einer Sanierung von Altbauten, die Wärmepumpe Heizung mit Umweltenergien zu nutzen, oder in Form einer Zusatzheizung einzubauen.

Die Wärmepumpen, die für den Neubau bzw. die Sanierung von Heizungen genutzt werden, haben nur eine Vorlauftemperatur von 30 bis 35 Grad für Fußbodenheizungen und von 50 bis 55 Grad für Heizkörper. Zu all diesen Anlagen für die Wärmepumpe Heizung muß gesagt werden, dass sie zum Teil melde- bzw. bewilligungspflichtig sind.

Die Arbeitsweisen einer Heizung mit einer Wärmepumpe

Die Technik zur Nutzung der Umweltenergien ist ausgereift, funktioniert stabil wie alle  anderen  Heizungsanlagen und ist vor allem umweltverträglich. Wärme ist überall vorhanden, im Erdreich durch die Sonneneinstrahlung, in der uns umgebenden Luft und im Grundwasser. All diesen Medien kann man mit dem Prinzip der Wärmepumpe die Wärme entziehen. Da diese für die Beheizung von Räumen in der vorhandenen  Temperatur aber nicht ausreichen würde, muß man sie ‘verdichten’ und mittels Wärmepumpe auf eine höhere Temperatur bringen. Rund dreiviertel der zur Verfügung gestellten Heizwärme entstammen der Umwelt. Das Arbeitsmittel der Wärmepumpe nimmt also ständig Wärme auf und gibt sie  an den Heiz- und Warmwasserkreislauf wieder ab.

Die Wärmepumpe Heizung besteht aus der Wärmepumpe für die Erzeugung, dem Rohrsystem für die Verteilung und den Heizkörpern bzw. der Flächenheizung. Diese drei Anlagenteile müssen gut aufeinander abgestimmt sein, damit eine optimale Jahresarbeitszahl erreicht wird.

Dabei sind drei verschiedene Betriebsweisen möglich:

1. monovalent

Die Wärmepumpe Heizung ist alleiniger Wärmeerzeuger und deckt 100% des Wärmebedarfs. Anlagen mit den Wärmequellen Erdreich und Wasser werden monovalent betrieben.

2. bivalent - parallel

Wärmepumpe + Zusatzheizung - Die Wärmepumpe Heizung heizt bis zum Zuschaltpunkt allein. Nach dem Zuschaltpunkt heizt sie nachfolgend mit Kessel oder E-Heizstab. Neuanlagen mit der Wärmequelle Luft oder Umrüstung bei Altbausanierung werden bivalent betrieben.

3. bivalent - alternativ

Wärmepumpe oder Zusatzheizung -  Die Wärmepumpe Heizung heizt bis zum Umschaltpunkt allein, danach heizt der Kessel allein. Hauptsächlich angewendet bei Nachrüstungen. Da der Verbrauch an Heizenergie und Warmwasser nicht stetig gleichbleibend ist, ist ein sogenannter Pufferspeicher - ein wärmeisolierter Tank - vorhanden, um das warme Wasser zwischenzulagern und eine effektive Arbeit der Wärmepumpe Heizung zu gewährleisten.

Die Leistung einer Wärmepumpenanlage

leistungDamit die Wärmepumpe Heizung arbeiten kann, also den sogenannten Verdichter betreiben, benötigt sie Strom. Wieviel Strom wird benötigt, um die Umweltwärme auf eine höhere Temperatur zu bringen? Das ist die wichtigste Frage, wenn es um die Effizienz dieser Heizung geht. Bei der Beantwortung der Frage ist die erreichte Arbeitszahl der Wärmepumpe entscheidend. Um eine hohe Arbeitszahl zu erreichen, ist eine genaue Dimensionierung der Leistung der Wärmepumpe notwendig.

Die Leistungszahl ermittelt sich wie folgt:

e = Heizleistung /Antriebsleistung = (Umweltenergie + Antriebsleistung) / Antriebsleistung

Die Leistungszahl e gibt die abgegebene Heizleistung im Vergleich zur aufgewendeten Antriebsleistung wieder. Eine Leistungszahl von 4 bedeutet daher, daß das 4-fache der eingesetzten elektrischen Leistung in nutzbare Wärmeleistung umgewandelt wird. Diese Leistungszahl ist ein Momentanwert. Die im Laufe einer gesamten Heizperiode gelieferte Nutzenergie im Verhältnis zu der zugeführten Antriebsenergie ergibt die Jahresarbeitszahl.

Zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang weiterhin, dass es neben den Kompressions-Wärmepumpen, die mit Strom als Antriebsenergie betrieben werden, wie oben beschrieben, auch noch Absorptions-Wärmepumpen mit sehr geringer Stromaufnahme und gasmotorisch angetriebene Wärmepumpen gibt, die aber für den Hausbereich keine oder noch keine Bedeutung haben.

Die Kosten für den Einbau einer Wärmepumpe

Die Kosten für den Einbau einer neuen Wärmepumpe Heizung liegen ca. 50% über den Kosten für den Einbau eine Gasheizung. Die genaue Höhe der Kosten läßt sich aber nur durch einen Fachmann errechnen, da eine ganze Reihe  von Faktoren für die Berechnung eine Rolle spielen. Je nach Leistung der Wärmepumpe Heizung rechnet man mit Kosten zwischen 3.000 und 20.000 Euro. Hier heißt es also bei den Angeboten genau hinzusehen. So kostet zum Beispiel 1 Tiefenmeter an Bohrung für die Erdwärmesonde 50 Euro.

Hersteller von Wärmepumpe Heizungen sind unter anderen:

Die Fördermöglichkeiten beim Einbau von Wärmepumpen

foerderung_waermepumpeWer Maßnahmen zur Energieeinsparung bzw. zur Nutzung erneuerbarer Energien, wie zum Beispiel den Einbau einer Wärmepumpe Heizung trifft, sieht sich zunächst für gewöhnlich größeren Investitionen gegenüber. Diese finanziellen Belastungen muss man allerdings nicht alleine tragen. EU, Bund, Länder, Gemeinden und sogar einige Energieversorger unterstützen umweltfreundliche Energietechnologien mit zahlreichen Förderprogrammen.

Für Stromversorger  sind Wärmempumpen  interessanter  als Heizungen mit 100% regenerativer Energie. Deshalb  bieten viele  spezielle Wärmepumpentarife und  Investitionszuschüsse für die Wärmepumpe Heizung an. Da das jedoch in jedem Bundesland anders ist, muß man hier vor Ort Informationen über die genauen Bedingungen einholen.

Förderprogramme des Bundes

Das Ziel der Förderung durch den Bund ist es, den Absatz von Technologien der erneuerbaren Energien im Markt durch Investitionsanreize zu stärken. Es geht um die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen. Der hohe Stellenwert, den die erneuerbaren Energien in der Energiepolitik einnehmen, soll hier deutlich klargestellt werden. Es gibt die Fördergelder für Vorhaben zur kombinierten Heizung und Warmwasserbereitung mit erneuerbaren Energien, für Solarkollekotoranlagen, Anlagen zur Verbrennung von Biomasse und weitere Maßnahmen.

Die KfW Förderbank

Sie stellt Fördermittel zur Verfügung, wenn Gebäude saniert werden und moderne Heizungen eingebaut werden  oder auch für die Modernisierung von Wohnraum, der die Heizung und die Warmwasserbereitung einschließt. Wer hier einen Beitrag zum Klimaschutz leistet bzw. den Energieverbrauch senkt, wie z. B. durch den Einbau einer Wärmepumpe Heizung, erhält einen zinsgünstigen Kredit.

Wer einen Neubau als Passivhaus, KfW-Energiesparhaus 40 oder KfW-Energiesparhaus 60 plant, findet in diesem Programm Unterstützung. Außerdem wird hier der Einbau einer Heizung auf Basis erneuerbarer Energien, wie z.B. die Wärmepumpe Heizung es darstellt,  auch wenn der Neubau kein KfW-Energiesparhaus oder Passivhaus ist, gefördert.

Fördermittel der Bundesländer

Auch die einzelnen Bundesländer bieten attraktive Förderprogramme, die auch teilweise mit den Bundesprogrammen kombiniert werden können. Hier gibt es jedoch in den einzelnen  Bundesländern qualitativ große Unterschiede, so dass man sich vor Bau- oder Umbaubeginn genau informieren muss, welche Fördermaßnahmen geboten werden.

Interessante Bücher zum Thema

Für die Planung einer Wärmepumpe Heizung für einen Neubau oder den Umbau einer vorhandenen, konventionellen Heizanlage finden Sie viele Informationen im Internet. Diese Bücher helfen Ihnen dabei, einen schnellen Start in das Thema zu finden, geben hilfreiche Tips, Kostenanalysen und Ansatzpunkte für die bestmögliche Planung.

Erneuerbare Energien und Klimaschutz
Volker Quaschning
Erdwärmenutzung: Versorgungstechnische Planung und Berechnung
Peter Loose
Das Einbringen von Erdsonden zur Nutzung der Erdwärme
Robert Grzebiela


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